Neue Studie aus dem EPOS-Projekt veröffentlicht!

Wie setzen Bürger*innen-Initiativen im Bereich der Photovoltaik in Deutschland Vielfalt und Gerechtigkeit ganz praktisch um? 

Das fragt die neue Studie, die Autor*innen aus dem EPOS-Team in der Fachzeitschrift “Frontiers in Sociology” publiziert haben. In der Analyse von sechs Fallbeispielen zeigen sie, dass sich die untersuchten Initiativen ambitionierte Ziele im Bereich Diversität setzen. Deren Umsetzung scheitert jedoch häufig an begrenzten Ressourcen, organisatorischen Zwängen und soziokulturellen Barrieren oder wird davon erschwert.

Auf dieser Grundlage entwickeln die Autor*innen eine neue Perspektive, die reflexive und performative Ansätze der Inklusion miteinander verknüpft. Sie zeigt auf, unter welchen Bedingungen Bemühungen um Vielfalt und Inklusion erfolgreich sind – und woran sie scheitern können. 

Eine weitere zentrale Erkenntnis: Patriarchale Normen und Männlichkeitsbilder tragen auch in Bürger*innen-Energieinitiativen zu Ausgrenzungen bei – trotz eines häufig ausgeprägten Bewusstseins für Diversität und Diskriminierung.

Was diese Männlichkeitsbilder kennzeichnet und welche Voraussetzungen es für eine gelingende Inklusionspraxis braucht, erklärt der vollständige Artikel, dier hier kostenlos zur Verfügung steht: https://www.frontiersin.org/journals/sociology/articles/10.3389/fsoc.2026.1821513/full